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Waldzustandserhebung

Die Waldzustandserhebung (WZE) ist ein terrestrisches Stichprobenverfahren. Seit über 30 Jahren werden jährlich und bundesweit einheitlich Daten zum Kronenzustand der wichtigsten Baumarten erhoben und ausgewertet. Dabei dient der beobachtete Nadel-/Blattverlust (NBV) als Weiser für die Vitalität des Einzelbaumes. Eine weiterführende Schadansprache gibt Aufschluss über Ursachen und Ausmaß der Vitalitätseinbuße.

Die Länder Brandenburg und Berlin arbeiten im forstlichen Umweltmonitoring zusammen. Der aktuelle Waldzustandsbericht für Brandenburg und der Waldzustandsbericht für Berlin beschreiben die Vitalitätsentwicklungen im Gesamtwald, sowie getrennt nach den Hauptbaumarten.

Die bundesweite Erhebung erfolgt wie auch die europäische Waldzustandserhebung auf dem 16 x 16 km-Netz (Level-I-Netz). In Brandenburg wurde die WZE im Jahre 2009 auf das Stichprobennetz der Bundeswaldinventur (BWI) verschoben. Seit dem Jahr 2021 finden die Erhebungen wieder auf dem 8 x 8 km-Netz statt.

Waldzustandserhebung in Brandenburg